Adolf Flückiger

Biografie 

         Zusammengestellt von Josef Marti mit Zitaten von

         Adolf Flückiger.


1917 Geboren am 2. Dezember in Zürich-Wipkingen.

         «Schöne freie Jugend voller Hoffnung; glaubte noch

         an eine bessere Welt.» 


1932-1936 Ausbildung als Grafiker im Reklame-Atelier 

         Annen. Besuch von Kursen an der Kunstgewerbe-

         schule Zürich bei Alfred Willimann, Walter

         Roshardt, Pierre Gauchat, Max Gubler.

         «In diesen Kursen lernte ich die Freunde Werner

         Bischof, Emil Schulthess, Walter Diethelm, Max

         Huber, Hans Falk, Carlo Vivarelli und Gérard

         Miedinger kennen.» 


1937-1942 Zusammenarbeit mit Werner Bischof an der

         Landesausstellung 1939, Landi, Zürich.

         Aufenthalt in Paris. Bei Ausbruch des Zweiten

         Weltkrieges Rückkehr in die Schweiz. Aktivdienst.

         Tätigkeit In verschiedenen Ateliers.

 

1943-1949 Umzug nach Bern. Eigenes Atelier. Aufträge 

         u.a. für Hotelgewerbe, PTT, SBB, SRG,

         Schweizerspende, SWISSAID, Sportgeschäft

         Vaucher, F. Gygi & Co., Kunsthalle und Kunst-

         museum Bern. 

 

1949 Heirat mit Huldi Jüni. Arbeitet als freier Grafiker und

         erteilt Unterricht am Technikum Biel. 


1952 Geburt des Sohnes Christian. 


1961 Umzug nach Rosshäusern, wo im Restaurant Bahn-

         hof zum ersten Mal seine Aquarelle ausgestellt

         werden. In den folgenden Jahren Ausstellungen in

         Meikirch, Lyss, Bern. 


1963-1983 Wahl als Fachlehrer für Grafik an die Kunst-

         ge werbeschule Bern. Zusammen mit seinem

         Freund Hans Hartmann gestaltet er zahlreiche Aus-

         stellungen wie die Abteilungen Strassenverkehr im

         Verkehrshaus Luzern, PTT HOSPES Bern,

         Schienenverkehr EXPO 64 in Lausanne.

         «Daneben hatte ich mich immer mit freien Arbeiten

         fit gehalten. Durch mein weites Arbeitsgebiet habe

         ich viele meiner besten Freunde gewonnen.» 


1983 Rücktritt als Fachlehrer der Kunstgewerbeschule

        Bern, und Pensionierung . 


1985 Tod von Huldi Flückiger-Jüni. Ein unersetzlicher

         Verlust für Flü, Christian und alle, die Huldi kann-

         ten. Seit der Pensionierung zahlreiche Reisen im

         In- und Ausland, immer unterwegs mit Skizzenbuch

         und Malkasten.

 
1986  Beginn der jährlichen Sommerkurse

          «Bergmalen» in Grindelwald. 


1998  Am 20.Februar stirbt Adolf Flückiger